Saturday, 20. november 2010 6 20 /11 /Nov. /2010 10:57

 

 

FOTO ALBUM 23

BELOW IN ENGLISH FOR MY FRIENDS IN BARCELONA AND ALL OVER THE WORLD...

 

 

Ich sitze gerade in einem kleinen Café in Pondicherry, trinke Masala Chai und schaue mir das bunte treiben auf der Straße an. Voll geladene gelbe Auto-Rikschas mit kitschigen Gottesbildern und Blumenmeeren an der Frontscheibe rasen dauer-hupend vorbei. Ganze Familien mit ihren kleinen Kindern in Schuluniformen, zum Teil zu fünft auf Motorrollern, sind vermutlich auf dem Nachhauseweg. Frauen in bunten Saris und hübschen Blumen in den Haaren huschen über die Straßen. Männer in ihren traditionellen Gewändern und gepflegten Schnäuzern stehen gegenüber am Straßenstrand, trinken wie ich Masala Chai, ihrer wurde jedoch frisch an einem kleinen Stand zubereitet. Sie kratzen sich dabei gelegentlich am Sack und spucken ständig den ekligen, roten Saft der Betelnüsse aus, auf denen alle Männer ununterbrochen kauen. Eine Frau unten auf der Straße versucht meine Aufmerksamkeit zu erregen, damit ich ihr etwas zu essen oder trinken aus dem Café auf die Straße bringe. Mit einigen Rupien wäre sie wohl auch zufrieden. Etwas weiter die Straße runter sitzt eine dicke Frau im Sari auf der Straße und verkauft Kokosnüsse. Um sie herum ein Meer an leeren Kokosnussschalen, an denen sich die abgehungerten Hunde zu schaffen machen. Wahrscheinlich sind auch einige Ratten dabei, die ich hier aus der Entfernung zum Glück nicht sehen kann. Ein Mann läuft gerade stolz mit seinem nur einige Monate alten Baby über die Straße, die Augen des Kleinen stark schwarz umrandet, einen Punkt zwischen den Augen und die kleinen Füßchen mit klingelnden Fußettchen schauen unter einer bunten Decke hervor. Zwei pubertierende Jungs, die händchenhaltend über die Straße schlendern, was hier keinesfalls ein Zeichen dafür ist, dass die beiden schwul sind, grinsen mich verschmitzt an und versuchen völlig unverblümt, mit mir zu flirten. Jetzt läuft eine Frau mit zwei mächtigen, goldenen Nasenringen und einer riesigen Schale Bananen, die sie auf dem Kopf balanciert vorbei und versucht, das Obst an die Leute im Kaffee und auf der Strasse zu verkaufen....

 

Unten auf der Straße spielt sich der ganz normale indische Alltag ab – das Einzige, was ich hier im Café zum Glück nicht mitbekomme, ist der etwas säuerliche und verfaulte Geruch, der sich hier oft über die Straßen legt.

 

Claudia, Steffi (ihre Mama) und ich sind nun seit fast 3 Wochen hier in Indien und genießen die Zeit sehr. Die beiden waren schon einige Male hier, für mich ist es das erste Mal. Die Armut und der Dreck auf den Straßen hat mich weniger überrascht. Die Offenheit, Hilfsbereitschaft und das Interesse der Inder jedoch sehr. Selten habe ich so aufgeschlossene Menschen kennengelernt, die sich immer umdrehen, einem zuwinken und lächeln, wenn man vorbei läuft. Sobald wir irgendwo stehen bleiben, um nach dem Weg zu schauen oder etwas zu trinken, schart sich eine Herde von Leuten und Kindern um uns herum. Vor allem, wenn wir die Kameras zücken und Fotos von ihnen machen, strahlen sie glücklich und wollen unbedingt sofort die Bilder anschauen. Die Inder haben scheinbar keinerlei Scham. So rülpsen und rotzen sie ständig und starren einen ununterbrochen an, ohne dabei rot zu werden. Die Männer fallen einem dabei fast in den Ausschnitt. Wie auch schon in Vietnam sind sie von unserer weißen Haut und den feineren Gesichtszügen beeindruckt und fassen uns auch gerne ins Gesicht, vor allem an die Nase. Zudem sind sie furchtbar neugierig. Im Bus hatte ich neben mir eine ältere, scheinbar sehr einfache Frau sitzen, die die ganze Fahrt über neugierig in meine Tasche gestarrt und großes Interesse daran hatte, was ich da so rausgezaubert habe. Als ich an meinem Eukalyptus-Inhalierstift geschnuppert habe, hat sie mir diesen kurzerhand aus der Hand genommen, sich in die Nase gesteckt, zwei mal tief den Duft eingezogen und mir dann freude-strahlend und zufrieden den Stift wieder zurück gegeben. Ich war so perplex, ich konnte gar nix machen oder sagen. Für sie schien das völlig normal und keinesfalls ein Eingriff in meine Privatsphäre zu sein. Den Stift habe ich offensichtlich weggeschmissen, das glückliche und zufriedene Gesicht der Frau wird mir jedoch für immer im Gedächtnis bleiben.

 

Ich hatte die letzten Wochen oft das Gefühl, dass die Zeit hier stehen geblieben ist. Auf der einen Seite ist Indien im Bereich IT und Technik scheinbar eines der Zukunftsländer, und doch hat der Großteil der Bevölkerung aufgrund mangelnder bis komplett fehlender Bildung keinerlei Chance, aus ihrer Armut und momentanen Lebenssituation heraus zu kommen.

 

Indien ist faszinierend, spannend, bunt, turbulent, arm, dreckig und unglaublich witzig. Ich habe jedenfalls hunderte Male herzlich über die fantastischen Inder und ihre Situationskomik gelacht. Auch wenn sie einen manchmal mit ihrer Art auf die Palme und an den Rand der Verzweiflung bringen können, kann man ihnen irgendwie nicht lange böse sein.

 

Ein besseres Finale der Reise als Indien hätte ich mir gar nicht wünschen können. Kulturschock pur nochmal zum Ende! Und damit die Heimkehr nicht ganz so schwer fällt, habe ich mir auf die letzten Tage noch ne schöne Sommergrippe und Bettwanzen eingefangen. Gehört wohl aber einfach auch zum Reisen dazu ;-)

 

In sechs Tagen ist mein Traum nun “schon” vorbei. Die lezten zehn Monate sind im Fluge vergangen und waren fantastisch – ich habe grandiose Menschen kennen gelernt und komme mit endlosen Erinnerungen und wunderschönen Eindrücken zurück, die mich für immer bereichern und in meinem Herzen sein werden. Jetzt freue ich mich aber auch auf daheim und alles, was dort auf ich wartet...

 

Danke an alle, die während meiner Reise an mich gedacht und durch diesen Blog meine Erlebnisse mitverfolgt haben!!!

 

Einen dicken Kuß und bis bald...


 

 

I am sitting in a small Café in Pondicherry drinking Masala Chai and watching the hustle and bustle outside in the streets. Loaded yellow Auto-Rickshaws with colourful pictures of Indian gods and lots of flowers in the front screen are rushing by constantly honking. Families with their little kids in school uniforms are passing by, sometimes up to five on one scooter. Women in beautiful saris and flowers in their hair are walking in the streets. Opposite of the Café some men in traditional robes are also drinking Masala Chai, theirs is frehsly prepared in a small street stall. While drinking their Chai, they are scratching their balls and spitting the red juice of the betle nuts men are always chewing here. A little bit further down the street a big woman is sitting on the floor selling coconuts. Around her are empty coconuts spread all over the street and incredibly skinny dogs looking for some food within the litter. I assume there are also some rats which I luckily cannot see from here. A very proud man with his tiny baby is just crossing the street. The little one has black make-up around the eyes and cute silver anklets on the little feet. Two teenager boys are strolling hand in hand in the streets which one can see here very often and aparantly is not a sign for being gay. They are smiling and waving obviously trying to flirt with me. Now a woman with two huge golden nose rings and a bowl of bananas balancing on her head is passing by trying to sell some fruit to me and the other people in the Café.

 

Normal daily Indian life in the streets – the only thing which I luckily don't notice inside of the building is the acid and rotten smell you often find outside.

 

Claudia, Streffi (her mum) and I are now in India since almost 3 weeks and enjoy ourselves very much. I was not surprised by the dirt or poor people in the streets. But I am completely overwhelmed by the very open, helpful and interested Indians. I have rarely met such outgoing people that always turn around, wave and smile when we pass by. As soon as we stop somewhere to look for the way or drink something, a group of people and kids gathers around us. Especially if we take photos of them, they are happily smiling and want to see the pictures on our cameras straight away. It seems that the Indians have no shame whatsoever. They are burping and spitting all the time. And they are constantly starring at us, men especially on our boobs, without being ashamed or blushing. As in Vietnam, they are very impressed by our white skin and facial features. Very often they would like to touch us, especially our noses seem to fascinate them. Indians are also very curious. Once during a bus ride, an elderly and very simple woman was sitting next to me. All the time she kept starring at my bag, observing every item I was fishing out of it. When I was sniffing at my eucalyptus inhaler, she suddenly took it from me, pushed it in her nose, sniffed twice very deeply and then handed the inhaler back to me smiling. For her it seemed to be the most normal thing to do. I was so confused and speachless, I did not even think about stopping her. Needless to say that I threw away the inhaler – but I will never forget the happy and satisfied face of this woman handing back the inhaler to me...

 

I have the impression that time stands still here. On one hand India seems to play a leading role in IT and future technologies. On the other hand most of the population still has no chance to espace poverty or their current living condition due to their lack of education.

 

India is fascinating, exciting, colourful, poor, dirty and incredibly funny. I have laughed so much about the amazing Indians and their daily slapstick. Even if they sometimes can drive you crazy and get on your nerves, it is impossible to be mad at them for a long time.

 

The perfect end for my around the world trip. A true culture shock! And in order to make my return a bit easier, I caught a summer flu and bedbugs during my last week. I guess that's just part of travelling ;-)

 

In six days my dream is “already” over. The last ten months flew by and were fantastic – I have met fantastic people and will return with so many memories and beautiful impressions which I will never forget and will always be in my heart. Now I am looking forward to my life and everything that is waiting for me at home...

 

Thanks to everybody who thought of me during my trip and followed some of my adventures through this blog!!!

 

Love & kisses...

 

von Claudine
Kommentar hinzufügen - Kommentare (2)ansehen
Wednesday, 27. october 2010 3 27 /10 /Okt. /2010 09:22

 

FOTO ALBUM 22

FOR OUR LOVELY TRAVEL FELLOWS IAIN & JACKY, THIS TIME BELOW IN ENGLISH...

LA PRÓXIMA VEZ EN ESPAÑOL!

 

 

Seit fast 2 Wochen sind wir nun in diesem fantastischen Land, geniessen die traumhafte Landschaft, die wahnsinnig offenen, herzlichen aber auch manchmal ein wenig langsamen Laoten, viel Sonne, Beerlao und die Gesellschaft von Iain und Jacky, die wir auf der Reise nach Laos kennengelernt haben...

 

Nach einer ewig erscheinenden Fahrt im Nachtzug von Hanoi nach Vinh mit vielen nicht so wirklich lecker riechenden und sehr lauten Vietnamesen im Abteil, wurden wir Mitten in der Nacht gegen 4 Uhr vom netten Herrn Hai, der unseren Bus nach Laos reserviert hatte, abgeholt und zum Busbahnhof gebracht. Und da sassen die Jungs und mein erster Gedanke war...“Bitte, lass die beiden nicht mit uns im gleichen Bus sein!!!“ Total verpennt, ein wenig verwahrlost nach der ebenfalls langen Fahrt und leicht angetrunken mit ca. 20 leeren Bierdosen um sich rum haben die beiden sich die Zeit mit Karten spielen vertrieben. Die beiden sahen aus wie typische Engländer...krebsrot von der Sonne und betrunken! Am Ende wurde unser Bus aufgrund von monsunartigen Regenfällen gecancelt und wir mussten notgedrungen mit den Jungs den gleichen Bus besteigen. Da wir alle ein wenig von der langen Reise mitgenommen waren, haben wir auf der Busfahrt nur geschlafen und kaum geredet. Nach 20 Stunden Reise endlich in Phonsavan angekommen, haben wir also bei einem Bier das erste Mal so wirklich miteinander geredet...und von da an war das Eis gebrochen! Nach einigen Tagen und noch mehr Beerlao haben uns die beiden übrigens gestanden, dass sie uns zuerst auch für totale Zicken hielten ;-) So viel also zum ersten Eindruck...

 

Am nächsten Tag wollten wir dann also zusammen Motorräder ausleihen, um Phonsavan zu erkunden. Beim Frühstück sind wir aber mit der Besitzerin des Restaurants ins Gespräch gekommen und ehe ich mich versah, hatte Claudi deren Jeep für den Tag klar gemacht. Und so sind wir die Plain of Jars besichtigen gegangen, mussten dabei einen Fluss überqueren und hatten einen sehr lustigen und abenteuerlichen Tag.

 

Danach ging es zu viert weiter nach Luang Prabang, wo wir totales Glück mit unserer Unterkunft hatten. Traumhafte Zimmer, super nette und hilfsbereite Mitarbeiter und ein hübscher Innenhof mit vielen tropischen Pflanzen...man konnte sich einfach nur wohl fühlen, und so sind wir 4 Tage im malerischen Luang Prabang hängen geblieben und haben endlich mal so richtig entspannt. Auf Fahrrädern haben wir einen Tag die Gegend erkundigt, was ein riesen Spass war. Ansonsten haben wir die Zeit mit essen, schlafen, über den Nachtmarkt bummeln und quatschen verbracht. Bei einem privaten Kochkurs haben wir ausserdem gelernt, wie man köstliche Kokosnusssuppe mit Klebereis zubereitet. Da wir keinen Kurs in grosser Gruppe machen wollten, haben wir einfach in einem süssen Restaurant, in dem wir öfters besagte Suppe gegessen haben, gefragt, ob die Köchin uns einen kleinen Kochkurs geben könnte. So standen Claudi, Jacky und ich am nächsten Tag im Restaurant in deren eher provisorischen, aber total hübschen Küche und haben Suppe gekocht. War total nett und die Köchin hat sich, obwohl wir ihre ersten Schüler waren und sie nicht wirklich Englisch sprechen konnte, sehr tapfer geschlagen.

 

Nach 5 Tagen ging es dann immernoch zu viert weiter nach Vang Viang. Iain und Claudi haben dort ein traumhaftes Resort mit riesigem Garten und Pool zum Schnäppchenpreis für uns aufgetrieben. Den ersten Tag haben wir also mal wieder relaxt, am Pool rumgehangen und Beerlao getrunken. Traumhaft! Am nächsten Tag ging es dann zum bekannt und berüchtigten Tubing, bei dem man sich in grossen Gummireifen den Fluss von Bar zu Bar treiben lässt, viel trinkt und an Seilen wie Tarzan und Jane über den Fluss schwingen kann. Letzteres haben vor allem Claudi und Iain bis zum Umfallen getan...Jacky und ich haben uns mehr aufs trinken und feiern beschränkt. Jedenfalls hatten wir alle eine grandiose Zeit und viel Spass.

 

Am nächsten Tag wurde das Ende des Monsuns im Dorf gefeiert. Entlang des Flusses waren viele Buden mit Essen aufgestellt und es wurden Bootsrennen aller benachbarten Dörfer abgehalten. Nachdem wir ein bisschen übers Fest gebummelt sind, haben wir uns dann, wieder mit Fahrrädern, auf die Suche nach der blauen Lagune gemacht. Dank der völlig falschen Wegbeschreibung des Lonely Planet und der dreisten Laoten, die vor der eigentlichen Lagune jede Pfütze mit „Blue Lagoon“ anschreiben und Eintritt verlangen, haben wir die richtige Lagune zwar erst nach Stunden gefunden, uns dabei jedoch kaputt gelacht und die gesamte Umgebung im gleichen Zug kennengelernt.

 

Von dem ganzen Feiern und Radeln haben wir uns am nächsten Tag dann nochmal am Pool erholt, bevor es weiter nach Vientiane in die Hauptstadt ging. Hier haben wir gestern Jacky's Geburtstag gefeiert, lecker Eis gegessen und es uns am Abend mit Sekt, Wein und köstlichem französischen Essen und Käse (der erste seit 9 Monaten!!!) so richtig gut gehen lassen. Tja, und dann hieß es nach fast 2 Wochen Abschied nehmen. Die Jungs sind heute weiter in den Süden von Laos gereist, Claudi und ich fahren in einigen Stunden nach Thailand, um dort auf Ko Samet nochmal am Strand so richtig auszuspannen, bevor der Endspurt in Indien und Bangladesch beginnt.

 

Es war jedenfalls fantastisch, Iain und Jacky kennengelernt und einige grandiose Tage zusammen verbracht zu haben. Die beiden sind definitiv das süsseste, lustigste und netteste schwule Pärchen auf Erden!!!

 

Liebe Grüße und bis bald aus Thailand...

 


 

Since almost 2 weeks we are travelling in this fantastic country, enjoy the beautiful landscapes and lovely, but sometimes very slow locals, lots of sun, Beerlao and the fantastic company of Iain and Jacky who we met on our way to Laos...

 

After an endless trip by nigh train with a lot of quite smelly and loud Vietnamise in our car, we finally arrived in Vinh where Mr. Hai who had arranged for our bus tickets to Laos picked us up and brought us to the bus station. And there they were...Iain and Jacky. My first thought was: „Please, I hope they won't be in the same bus with us!!!“ A bit sleepy, neclegted and drunk with about 20 empty beer cans around them they were playing cards. Well, they looked like typical English...red from the sun and drunk ;-) In the end our bus got cancelled because of some major floddings and we had to get on the same bus with the guys. As we were all very tired from the trip, we slept and almost did not talk on the bus. Upon arrival in Phonsavan, we finally had a beer and chatted for a while...and the ice was broken! After a couple of days and even more Beerlao, the guys confessed that they thought we were real bitches when they saw us the first time...well, that's as far as first impressions go ;-)

 

The next day we wanted to rent motorbikes to explore Phonsavan and its surroundings. While ordering breakfast, we asked the owner of the restaurant whether she knew a place to rent a car and all of a sudden they offered us their fantatic Jeep for the day. And so we visited the Plain of Jars, had to cross a river and had a very funny and adventurous time.

 

The next day we continued our trip to Luang Prabang where we found some gorgeous rooms in a beautiful hostel. We rented bikes and explored the pituresque village and environment. Besides we slept a lot, had lovely meals and many Beerlao. And we participated in a private cooking class and learned how to cook KOKOSNUSSSUPPE MIT KLEBEREIS ;-) As we did not want to book any random course with lots of other falangs, we asked in the restaurant where we had been a couple of times to eat the mentioned lovely soup. And so the following day Claudia, Jacky and I were standing in their lovely but a bit provisional kitchen and cooked soup. It was lots of fun and the very friendly chef did her utmost even though she could not speak a single word of English...very sweet!

 

After 5 days we finally headed-off to Vang Viang. Iain and Claudia found this beautiful resort nested in a lovely garden with swimming pool for us. The first day we spent relaxing on the pool drinking Beerlao (for a change ;-)). Fabulous! The next day we did the infamous Tubing. Basically we drifted on huge rubber tyres from one bar to another on the river and again drank a lot of Beerlao. Claudia and Iain were constantly swinging like Tarzan and Jane over the river and we had the best time ever. Really a once in a lifetime experience!

 

The next day they celebrated the end of the Monsoon in the village. Along the river they had built up little food stalls and there were boat races of all surrounding villages. After we strolled a bit along the river, we explored the area by bike looking for the Blue Lagoon. Because of the completely wrong map and description of the Lonely Planet and the cheekily locals putting up signs with „Blue Lagoon“ and asking for entrance fees at every pond, we only made it to the real lagoon after a couple of hours, but laughed a lot and got to know the surroundings pretty well at the same time.

 

After partying and biking we treated ourselves to another day on the pool before heading-off to the capital Vientiane. Here we celebrated Jacky's birthday yesterday, had delicious ice cream with birthday candles, were singing Happy Birthday all day and enjoyed a lovely French meal with some sparkling, red wine and fantastic French cheese (my first in almost 9 months!!!). And then we finally had to say goodbye. The boys now continue their trip to the South of Laos, Claudia and I are leaving for Thailand in a couple of hours to spend a week on Ko Samet island before the final countdown of our travels in India and Bangladesh.

 

Iain and Jacky – it was fantastic meeting you guys. We had such a lovely time and laughed so much with you. We will miss you and will always remember our adventures in Laos. You are definitively the cutest, funniest and most outstanding couple on earth!!! See you soon in Germany...

 

Love & kisses

von Claudine
Kommentar hinzufügen - Kommentare (1)ansehen
Tuesday, 12. october 2010 2 12 /10 /Okt. /2010 13:14

 

FOTO ALBUM 22

CHICOS, DE MOMENTO NO TENGO EL TIEMPO PARA TRADUCIR EL ARTICULO EN ESPAÑOL...INTENTARÉ TRADUCIRLO MÁS TARDE, LAS FOTOS YA ESTÁN ;-)

 

 

Ja meine Lieben, schon der finale Countdown meiner Weltreise. 9 Wochen Südostasien...Claudi und ich mittendrin im bunten Treiben!

 

Auch wenn ich am liebsten noch ganz lange in Japan geblieben wäre, habe ich mich umso mehr gefreut, als ich Claudi in Bangkok am Flughafen nach 8 langen Monaten endlich wieder drücken und knutschen konnte. Nach dem tränenreichen Wiedersehen und einer durchquatschten Nacht, haben wir die nächsten Tage Bangkok erkundet. Claudi hatte in irgendeinem Magazin einen sehr coolen Blog von einer Deutschen, die in Bangkok lebt und arbeitet, gefunden, so dass wir Dank der grandiosen Insider Tips die Stadt von einer ganz anderen Seite, als bei unseren vorigen Besuchen, kennengelernt haben. Kann ich wirklich nur wärmstens für jeden Bangkok Besuch empfehlen: http://www.soiblossom.blogspot.com/. Und so haben wir uns das Warten auf unser Bangladeshi Visa mit einem Bummel über den traumhaften Blumenmarkt, durch kitschige Einkaufshäuser und einen fantastischen Flohmarkt über 3 Etagen in einer alten Fabrikhalle am Stadtrand versüsst. Grandios – sowas habe ich wirklich noch nie gesehen. Claudi und ich standen die ersten Minuten mit offenen Mündern da und wussten gar nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Da gab es von alten Telefonen, Bilderrähmen, Möbeln, Geschirr, Stereoanlagen, Deko und Vasen wirklich alles, was das Flohmarkt-Herz begehrt. Überflüssig zu erwähnen, dass wir am liebsten alles gekauft hätten und vor unserer Abreise dort definitiv nochmals vorbei fahren und je nachdem, wie viel Geld wir noch übrig haben, mehr oder minder kräftig zuschlagen werden. Kulinarisch haben wir es uns auch gut gehen lassen und uns mit Pad Thai, leckeren Nudelsuppen und Currys sowie ganz viel exotischem Obst verwöhnt.

 

Nach 6 Tagen ging es dann mit dem Flieger nach Saigon in Vietnam. Die Stadt fanden wir beide leider nicht so wirklich toll, ein absolutes Chaos, laut, dreckig und Motorroller wohin das Auge reicht. Vielleicht hatte unsere Abneigung jedoch auch damit zu tun, dass wir die erste Nacht bei einem etwas seltsamen Couchsurfer untergekommen sind, der uns schon nur halb bekleidet die Tür geöffnet hat und glaube ich in Couchsurfing eher eine Partnervermittlungsbörse, als eine Möglichkeit zum kulturellen Austausch sieht. Eigentlich hat der Gute gar nicht wirklich so viel falsch gemacht, aber es gibt einfach Leute, die so überbemüht und verkrampft sind, dass man sich fragt, ob nicht doch ein Hintergedanke dahinter steckt. Dieses Gefühl verstärkt hat wohl allerdings auch die Tatsache, dass er die meiste Zeit halbnackt herum gelaufen ist (warum haben eigentlich immer Männer mit der größten Wampe und dem geringsten Sexappeal das Gefühl, sich allen zeigen zu müssen???) und wir mit ihm in seinem Kingsize Bett hätten schlafen sollen. Nach einer Nacht mit Pfefferspray bewaffnet auf dem harten Fussboden sind wir jedenfalls am nächsten Morgen ins Hostel umgezogen. Nach 8 Monaten Couchsurfing mit durchgehend netten Leuten, war eine solche Erfahrung vielleicht einfach an der Zeit...trotzdem schade!

 

Nun gut, irgendwie wurden wir mit Saigon jedoch auch nachdem wir uns von der schlaflosen Nacht und komischen Begegnung erholt hatten, nicht wirklich warm. Neben dem Smog und dem ständig an der Schmerzgrenze liegenden Lärmpegel, lag dies vor allem auch an den Vietnamesen, die bis auf sehr wenige Ausnahmen unhöflich sind, fast nie lächeln oder gar lachen, dich wo es nur geht abzocken und dir ständig irgendetwas verkaufen möchten. "Cheap, cheap...very good, buy from me" oder "Tsssst, Madam, Hey, need moto?" - egal wo wir in Vietnam unterwegs waren, diese scheinbar vietnamesichen Lebensphilosophien haben uns immer begleitet! Der Ruf, der ihnen voraus eilt, ist leider wahr und kann einen hin und wieder ganz schön auf die Palme bringen. Natürlich gibt es auch total nette und hilfsbereite Vietnamesen, die offen sind und mit Händen und Füssen versucht haben, etwas über uns und unsere Herkunft zu erfahren und uns im Austausch vietnamesische Lieder beibringen wollten.

 

 

Von Saigon sind wir dann einige Tage ins Mekong Delta, wo wir im Homestay auf einer Obst- und Gemüsefarm den ländlichen, vietnamesischen Alltag beobachten konnten, mit Fahrrädern die Gegend erkundet und mit einem kleinen Boot auf dem Mekong geschippert sind. Danach ging es fürs Wochenende nach Puh Quoc Island an den Strand zum relaxen. Frau Loc, die Besitzerin des Hostels, hat zwar für meinen Geschmack ein wenig sehr viel geredet und vor allem immer das gleiche erzählt, uns dafür jedoch kulinarisch verwöhnt und rund um die Uhr bemuttert. Nach einigen Tagen ging es dann weiter nach Hanoi. Die Stadt ist zwar auch chaotisch und laut, aber viel angenehmer und schöner als Saigon. Von hier aus haben wir einige Ausflüge unternommen. Zuerst nach Halong Bay, wo wir 2 Tage auf einem Boot entlang der vielen Inseln gefahren sind und ein kleines Trekking gemacht haben. Dann sind wir mit dem Nachtzug nach Sapa, wo wir von Bergen und Reisfeldern umgeben zufällig nach der Sonntagsmesse eine Familie eines lokalen, traditionellen Bergstammes kennengelernt haben, mit denen wir dann 10km über Feldwege, durch Schlamm und Matsch, zu deren Haus gelaufen sind, wo sie für uns Mittagessen gekocht haben und wir die Attraktion für die Kinder des gesamten Dorfes waren.

 

Zurück in Hanoi stecken wir nun ein wenig fest, da die Inder sich ein bisschen kompliziert mit unserem Visum anstellen. Nicht, das wir uns die Zeit nicht mit Shoppen und Bummeln vertreiben könnten, aber so langsam sehnen wir uns nach ein wenig Ruhe und weniger Hektik. Morgen früh gehen wir also nochmals auf die Botschaft und bekommen hoffentlich unsere Pässe mit Visum zurück, so dass wir mit dem Nachzug und Bus nach Laos fahren können. Dort werden wir wohl ca. 2 Wochen bleiben, bevor wir uns noch einige Tage am Strand in Thailand erholen und dann über Indien nach Bangladesch fliegen. Einige Wochen habe ich ja noch vor mir, bevor es wieder ins kalte Deutschland zurück geht ;-)

 

Bis dahin Grüße und Küsse aus der Ferne!

 

 

von Claudine
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Sunday, 19. september 2010 7 19 /09 /Sept. /2010 14:46

 

PHOTO ALBUM 21

BELOW IN ENGLISH FOR ALL MY ENGLISH SPEAKING TRAVEL FELLOWS 

(CHICOS, LA PRÓXIMA VEZ EN ESPAÑOL)!!!

 

Hallo zusammen!

 

Japan ist grandios!!! Nach 2 aufregenden Tagen in Hong Kong, verliere ich mich im bunten Treiben der verrückten Japaner, sauge jede Kleinigkeit in mich auf und schmunzle glücklich vor mich hin. Japan ist definitiv das komischste, faszinierenste und abgefahrenste Land, in dem ich je war.

 

Wo sonst auf der Welt...

 

  • gibt es energiegeladene, moderne und gleichzeitig historisch interessante Städte mit mehr Neonreklamen, Werbeflächen, Manga-Helden, tausenden bunten Lichtern Nachts, Tempel, Schreine und Mönche, die den Balanceakt zwischen diesen scheinbar gegensetzlichen Welten schaffen

  • ist es so selbst an allen öffentlichen Orten, Toiletten an Bahnhöfen eingeschlossen, so sauber, dass man vom Boden essen könnte

  • verpackt man seinen Regenschirm in süssen Plastikhüllen, sobald man einen Laden oder öffentliches Gebäude betritt, damit man den sauberen Boden nicht dreckig macht

  • werden die wie Space Shuttle aussehenden Shinkansen Superexpress Züge am Bahnhof noch schnell von 20 kleinen, süsssen Japanern geputzt, bevor man einsteigt und in Rekordzeit von A nach B befördert wird

  • lächelt und verbeugt sich der Schaffner JEDES Mal, wenn er den Zugwagon betritt und wieder verlässt (man muss sich mal vorstellen, wie oft sich so ein Schaffner in seinem Leben verbeugt!!!)

  • sind überhaupt alle Menschen höflich, lächeln ständig und verbeugen sich dauernd, ohne dabei aufgesetzt zu erscheinen

  • lächelt und verbeugt man sich automatisch auch die ganze Zeit, und kommt sich dabei nicht doof vor

  • sind die Menschen hilfsbereiter und laufen mit dir 15 Minuten zu dem Ort, den du gerade verzweifelt suchst, auch wenn sie kein Wort Englisch sprechen und eigentlich in die andere Richtung müssen

  • sind Menschen mehr hardcore, fleissiger und ehrgeiziger

  • gibt es andererseits eine höhere Selbstmordrate

  • stellt man sich in 2er Reihen auf dem Bahnsteig auf, um dann in der Rushhour nicht drängelnd aber sehr bestimmt vom Hintermann in die Metro geschoben zu werden, bis man in Perfektion aufgereiht seinen Platz in der Sardinendose gefunden hat

  • passen deshalb mehr Menschen in die Züge und Busse zur Rush-Hour als in Tokyo

  • sind zur Perfektion gestylte Mädchen mit falschen Wimpern, rot gerougten Wangen, Minikleidchen und hohen Hacken hübscher

  • lackieren sich blondierte Jungs ihre Fingernägel, tuschen sich die Wimpern und tragen geringelte Leggings, ohne dabei albern auszusehen

  • wird man mit einem 5-sekündigen Willkommens-Sing-Sang aller Verkäufer oder Kellner begrüsst, wenn man ein Geschäft oder Restaurant betritt

  • schläft man überall und immer, im Restaurant auch mal mit Sabberfaden am Mund oder in der Metro auf der Schulter des Nebenmannes

  • fährt jeder, egal ob jung oder alt, mit süssen Retro-Fahrrädern durch die Gegend, gerne auch mit einer Vorrichtung, um den Regen- bzw. Sonnenschirm am Lenker anzubringen

  • gibt es Toiletten, die nicht nur über eine Popo-Dusche und Sitzheizung verfügen, sondern wo man auch noch die Melodie der Klospülung aussuchen oder per Knopfdruck ein Nebengeräusch zur Erhöhung der Privatsphäre beim Erledingen seines Geschäfts anmachen kann. Und als ob das nicht genug wäre, kann man neben der Toilette auch gleich noch sein Baby im an der Wand angebrachten Kindersitz verstauen, während man die Toiletten-Features geniesst

  • bekommt man Morgens um 7 Uhr auf dem Fischmarkt vom netten Fischverkäufer aus der blutigen Theke ein Stück rohen Wal zum Frühstück kredenzt, nachdem man gerade zu seinen Freunden gesagt hat, dass man nie im Leben den Wal probieren möchte

  • gibt es sonst aber immer und überall den leckersten rohen Fisch zu essen

  • kann man einfach nicht verdursten oder verhungern, weil es alle 200m auf der Strasse einen Automaten mit Getränken und kleinen Snacks gibt

  • zahlt man 2 Euro für 10 Minuten, um mit Katzen in einem Raum sein und spielen zu können

  • geht man in Bars, die Alcatraz heissen, um in kleinen Zellen zu sitzen und mit einem Eisen gegen die Gitter zu hämmern, wenn man bei der süssen kleinen als Krankenschwester mit Strapsen verkleideten Japanischen Bedienung etwas bestellen möchte

  • sieht man Japaner als Affen oder Clowns verkleidet einen Marathon laufen

  • sitzt man mit Freunden zusammen in einem kleinen Räumchen, singt die ganze Nacht Karaoke und trinkt süssen Pflaumenwein bis zum Umfallen

 

Ich hatte jedenfalls eine grandiose Zeit in Japan, habe traumhafte Tempel, Landschaften, Berge, Inseln und Strände sowie pulsierende Städte und verträumte Dörfer gesehen, nette Leute kennngelernt, viel gelacht, gefeiert, Karaoke gesungen und hin und wieder auch mal die Einsamkeit und den Luxus des Alleinseins genossen. Seht selbst, die Fotos sprechen Bände...

 

Morgen geht es noch auf einen Mini-Japan-Road-Trip mit Freunden (Fotos folgen bald!) bevor ich am Dienstag nach Bangkok fliege, wo ich nach 7 Monaten Claudi endlich wieder sehe. Das wird ein Fest!!! ;-) Auch wenn ich sehr gerne noch viel länger in Japan geblieben wäre, freue ich mich schon riesig aufs Wiedersehen und die gemeinsamen Wochen in Südostasien. Und nach Japan komme ich sicherlich ganz bald wieder ;-)

 

Bis ganz bald und einen dicken Kuss an alle!

 

 

 

 

Hello there,

 

Japan is fantastic!!! After 2 days in exciting Hong Kong, I am finally in Japan. Since days I am enjoying myself surrounded by crazy Japanese people and culture, suck in all the funny details and am having a great time. Japan is definitively the weirdest, most fascinating and fun place I have ever been.

 

Where else in the world...

 

  • can you find energetic, modern and at the same time historically interesting cities with more neon lights, colourful advertisement, manga heroes, thousands of lights at night, tempels, shrines and monks that live between those two extreme worlds

  • could you eat from the floor of any public building, even toilets at train stations, because it is so clean

  • do you pack your umbrella in a little plastic bag before entering a shop or restaurant so you don't mess-up the clean floor

  • do 20 little, sweet Japanese clean the Shinkansen super express train that by the way looks like a space shuttle before you board and travel within no time from A to B

  • does the conductor turn around, bow and smile EVERY time he or she enters or exits the train car

  • is really everybody so nice and polite, smiling and bowing all the time without being superficial

  • do you automatically smile and bow all the time too and don't feel silly

  • are people more helpful and walk you to the place you are desperately looking for even if they don't speak any English or they are in a rush and would have to go the opposite direction

  • are people more kick-ass, hardworking and ambitious

  • do you find a higher suicidal rate on the other hand

  • do you line-up and queue at the station to get into the train or subway

  • do more people fit in one train car during rush hour than in Tokyo

  • are girls with false eye lashes, far too much make-up, mini dresses and mortal high-heels more beautiful

  • do guys wearing nail polish, mascara and striped leggins don't look ridiculous

  • are people sleeping everywhere, even in restaurants or the metro on the shoulder of the person next to them

  • is everybody, young or old, riding sweet retro bikes

  • can you find toilets, that not only have a shower and heating for your bum, but where you can also choose the melody of the flush or even turn-on a background noise for more privacy

  • do nice fish vendors at Tokyo fishmarket offer you whale sashimi at 7 am after you just mentioned to the people with you that you would never ever want to try it in the first place

  • can you otherwise eat more delicious row fish and ramen ALL the time

  • is it impossible to be thursty or starve because there are vending machines with drinks and snacks every 200m in the streets

  • do crazy people pay 200 Yen to be 10 minutes in the same room and play with cats at so called „Cat Cafés“

  • can you go to bars called „Alcatraz“ to sit in tiny cells and hammer against the prison bars in order to be served by the hot Japanese girl dressed as a nurse

  • do you see people running a marathon dressed as monkeys or clowns

  • do you sit with your friends in a tiny room, sing Karaoke and drink sweet plum wine all night

 

I had the best time ever in Japan, have seen amazing temples, landscapes, islands, mountains and beaches, have enjoyed bubbling cities and romantic villages, have met fantastic people, laughed a lot, partied, sang Karaoke and sometimes enjoyed the luxury of being on my own. Have a look at the photos, they say more than words...

 

Tomorrow I will head-off on a little Japan-Road-Trip with some friends I met (photos to follow). On Tuesday I already fly to Bangkok where after more than 7 months travelling I will finally meet my best friend Claudia again. On one hand I would love to stay a bit longer in Japan, but then again I can't wait to see her and am looking forward to our adventures in Southeast Asia. And anyway, I am sure that I will come back to Japan very soon ;-)

 

Thanks guys, it was lovely sharing crazy Japanese moments with you!

 

Take care and see you soon!

von Claudine
Kommentar hinzufügen - Kommentare (2)ansehen
Tuesday, 31. august 2010 2 31 /08 /Aug. /2010 15:48

 

FOTO ALBUM 20 (MARGARET RIVER & EAST COAST)

CHICOS, ABAJO TAMBIÉN EN ESPAÑOL!!!

 

Hi ihr Lieben!

 

 

Unsere Pechsträhne hat Gott sei Dank ein Ende genommen und die letzten Wochen in Australien waren sehr schön.

 

Nachdem Markus leider wieder nach Deutschland zurück fliegen musste, haben Candice und ich noch einige Tage auf einer traumhaften Pferde Ranch in Kalbarri an der Küste verbracht. Danach ging es auf nach Perth, um unseren schmucken Ford Falcon zu verkaufen. Wir sind 2 Tage von Hostel zu Hostel gelaufen, um die Verkaufsanzeige aufzuhängen. Zuerst hat sich leider keine Menschenseele gemeldet, doch dann ging alles ganz schnell und wir haben ihn an ein englisches Pärchen verkaufen können. Aber nicht ohne davor nochmal einen heftigen Schrecken zu bekommen, als das Auto auf dem Nachhauseweg in der Nacht vor der Übergabe im Fahrerraum schwarz zu rauchen und stinken begann. Candice und ich waren ein wenig angeheitert, weil wir mit Freunden feiern waren und schließlich im Strip-Club von Perth gelandet sind, weil das die einzige noch offene „Bar“ war. Nachts um 4 waren wir dann jedoch nicht mehr wirklich in der Lage, die Situation logisch zu erfassen und haben Mitten auf dem Highway angehalten, um sehr fachmännisch im Motorraum nach dem Problem zu suchen. Zum Glück war es Nachts und uns haben nicht allzu viele Leute dabei beobachtet! Wir hatten schon leichte Panik, dass das Auto kurz vor dem Verkauf den Löffel abgibt, aber am nächsten Morgen wieder nüchtern haben wir dann entdeckt, dass nur das Öl für die Servolenkung leer und ansonsten alles mit dem Auto ok war. So viel zum Thema, man sollte wirklich nicht angetrunken Auto fahren ;-)

 

Da der Autoverkauf so schnell über die Bühne ging, sind wir dann mit einer kleinen Truppe von Freunden nach Margaret River im Süden von Perth gefahren, und hatten dort ein sehr lustiges Wochenende. Die Wellen waren riesig, die Surfer absolute Cracks und am Abend haben wir uns ein sehr cooles Blues Konzert angeschaut.

 

Zurück in Perth haben wir noch einige Tage relaxt und vor allem das kleine Künstlerstädtchen Fremantle um die Ecke genossen. Die Couchsurfer, bei denen wir untergekommen sind, waren super nett und so viel der Abschied ein wenig schwer, als wir etwas früher als ursprünglich geplant nach Sydney geflogen sind.

 

Sydney fand ich grandios!!! Sehr coole Stadt, tolle Architektur, nette Bars und Cafés, ein fantastischer Hafen mit Oper und schöne Strände ringsum. Luke unser Couchsurfer war sehr hilfsbereit und nett, er ist sogar am Wochenende mit uns in die Blue Mountains in der Nähe von Sydney gefahren.

 

Nach 5 Tagen ging es aber schon weiter nach Brisbane, wo wir nun seit fast 2 Wochen die 2 Monate in Australien ausklingen lassen und entspannen. Auch hier haben wir sehr nette Leute über Couchsurfing kennengelernt, viel zusammen Abends gekocht und Wein getrunken. Matt hat uns sogar am Wochenende mit nach Noosa zu seiner fabelhaften Mama genommen, wo wir mal wieder Familienluft schnuppern konnten. Ansonsten haben wir Ausflüge nach Byron Bay, super nett, zur Gold Coast, eine Mischung aus Las Vegas und Miami, schlimmer geht scheinbar immer, und Fraser Island, eine stetig wachsende Sandinsel mit traumhaft klaren Seen, unternommen. Die Tage dazwischen in Brisbane sind wir durch die Stadt und Museen gebummelt und haben vor allem unsere weitere Reise geplant und umgemodelt.

 

Australien war zwar alles in allem super schön, aber trotzdem zieht es uns irgendwie weiter. Mein Traum war es schon lange nach Japan zu gehen, und wenn ich mir schon den Traum der Weltreise erfülle, warum dann nicht auch Japan? Candice interessiert die japanische Kultur weniger und möchte lieber nach Indonesien, so dass wir nach 7 sehr schönen gemeinsamen Monaten beschlossen haben, für den Rest der Reise erst einmal getrennte Wege zu gehen. Am Donnerstag geht es los, 2 Tage nach Hong Kong und dann weiter nach Tokyo. Bin schon sehr gespannt und freue mich auf den Kulturschock! Ach, und weil das Reisen so schön ist, habe ich den Trip auch gleich noch um 3 Wochen verlängert und werde erst Ende November zurück kommen. Claudi und ich treffen uns in Südostasien und besuchen zusammen Rahile in Bangladesh. Pünktlich zur Adventszeit bin ich dann aber wieder daheim ;-)

 

Lasst es euch gut gehen und bis bald!

 

 

 

Hola chicos,

 

el tiempo pasa volando...casi ya se acabó nuestra estancia en Australia. Las últimas semanas eran muy bonitas, vivimos momentos geniales y conocimos a gente muy maja.

 

Después de la despedida de Markus, Candice y yo pasamos unos días relajados en la costa antes de bajar a Perth para vender nuestro coche. Durante 2 días fuimos de hostal a hostal para poner nuestra anuncio para vender el coche. Al inicio nadie nos llamó y nos quedamos un poco preocupadas. Al final todo iba súper rápido y pudimos vender el coche a una pareja inglesa. Pero en la noche antes de venderlo tuvimos un choque increíble. Salimos con unos amigos en Perth y terminamos bastante borrachas en un strip club porque era el único “bar” que todavía estaba abierto. De camino a casa de repente hubo humo en el interior del coche, no tuvimos ni puta idea de donde vino y mucho miedo que fuera algo serio. Bueno, tampoco estabámos en plena forma para encontrar el problema ;-) La mañana siguiente Candice vió que no tuvimos más aceite para la servodirreción y por suerte se solucionó el problema muy fácilmente.

 

Después de vender el coche tan rápidamente, nos fuimos un finde con amigos a Margaret River en el sur de Perth. Lo pasamos genial, las olas eran gigantes, los surfistas unos cracks y por la noche fuimos a ver un concierto blues. A la vuelta en Perth relajamos durante unos días. Sobre todo disfrutamos de la compañía de los couchsurfers muy majos que nos albergaron y de la cuidad artística Fremantle al lado de Perth.

 

Unos días antes de lo previsto nos fuimos a Sydney. La ciudad me encantó, hay mucha arquitectura fantástica, un casco antiguo bonito, bares y cafés geniales, un puerto maravilloso con la opera y playas lindas alrededor. Luke de couchsurfing era muy majo y el finde nos llevó a los Blue Mountains que están a una hora de la cuidad.

 

Después de 5 días que pasaron volando, ya nos fuimos a Brisbane. Aquí pasamos las últimas dos semanas muy relajadas. Hicimos unas excursiones a lo largo de la costa, fuimos a Bayron Bay y Fraser Island, lo pasamos genial. Además nos fuimos una noche a la casa de los padres de Matt, nuestro host de couchsurfing aquí. Era genial de respirar un poco de ambiente familiar después de 7 meses viajando.

 

Al final Australia ha sido bonito, vivimos unos momentos muy lindos aquí. Sin embargo tenemos ganas de cambiar de lugar y cultura, por eso nos iremos unas 3 semanitas antes de lo previsto. Yo siempre quería ir a Japón y como ya estoy realizando mi gran sueño haciendo la vuelta al mundo, al final porque no incluír Japón? Pensé que fuera demasiado caro, pero toda la gente me dice que no cambia comparecido a Australia. Candice no está interesada en la cultura japonesa y tomamos la decision de seperarnos después de 7 meses maravillosos juntas. Ella irá a Indonesia, yo me iré a Hong Kong para dos días y luego el 5 de septiembre a Tokyo. Ya estoy muy ansiosa y tengo muchas ganas de conocer a la cultura verdadera japonesa...y sobre todo comer mucho sushi!!!!!! Y como el viaje ha sido tan fantástico, además he decidido de prolongarlo un ratito ;-) Quedaré con Claudia en Asia suroriental y visitaremos Rahile en Bangladesh juntas...solo volveré a Europa finales de noviembre.

 

Disfrutad el fin de verano, os mando un beso fuerte a todos!

 

von Claudine
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

Zufallsbilder

  • purmamarca & environs 024
  • Puerto Varas (19)
  • DSC01134
  • Machu Picchu 026
  • Coromandel East Coast 022

Kalender

January 2012
M T W T F S S
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          
<< < > >>

Über diesen Blog

Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum